Die Marienkirche

 

Die Marienkirche entstand mit der Anlage des Neuen Marktes um die Mitte des 13.Jahrhunderts auf einem besonderen Kirchplatz. 1294 zuerst erwähnt, fiel sie 1380 wie ihre Mutterkirche dem verheerenden Brand zum Opfer. 1381 wurde mit dem Neubau begonnen. Um 1417-1418 wurde der Turm errichtet, der mehrfache Veränderungen durchmachte. 1661 brannte er, vom Blitz getroffen, nieder und bekam durch den kurfürstlichen Baumeister Mathias Smids einen Renaissance-Oberbau. Dieser wurde 1788 wegen Baufälligkeit abgerissen und erhielt durch Langhans die heutige Form. Die Marienkirche ist eine dreischiffige Hallenkirche mit einschiffigem Chor. Im Innern befinden sich ein sehr bedeutsames Werk mittelalterlicher Malerei, “der Totentanz", aus der Zeit von 1460-1470, und die 1703 von Schlüter gefertigte Marmorkanzel. Vor der Kirche steht ein Sühnekreuz.

 

Text & Bild von www.chronik-berlin.de

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Listinus Toplisten  

 

 

 

 

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