Der Mühlendamm

 

Der Mühlendamm. Der alte Ubergang vom südlichen zum nördlichen Spreeufer führte seinen Namen nach den sechs Mühlen, die an ihm errichtet waren. Infolge des Dammes konnte die Schiffahrt auf der Spree nicht weitergeführt werden, so das an dieser Stelle eine Umladung der Waren erfolgen mußte. An der sehr verkehrsreichen Stelle entstanden Kramläden und Buden, die zur Zeit des Großen Kurfürsten einen sehr liederlichen Anblick boten. Dieser schuf schon aus Gründen der Feuersicherheit Abhilfe und ließ 1683 massive Bauten errichten, die unter seinem Nachfolger fortgesetzt wurden. Nach der Fischerbrücke zu hatte der Bau eine Bogenöffnung, die mit barocken Trophäen geschmückt war und Friedrichsporte hieh. Uber ihr  erhielt 1693 die Berliner Kaufmannsgilde einen Saal für ihre Sitzungen, der älteste Börsensaal in Berlin. Im 19. Jahrhundert verwahrloste das Bauwerk durch einen Trädelmarkt sehr und wurde 1887 bis 1890 abgerissen.

 

Text & Bild von www.chronik-berlin.de

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Listinus Toplisten  

 

 

 

 

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