Die Nikolaikirche

 

Die Nikolaikirche, die Pfarrkirche von Berlin, dem Heiligen Nikolaus, Martinus und der Heiligen Katharina geweiht, in der Nähe des Molkenmarktes auf einem besonderen Kirchplatz gelegen, der von dem Molkenmarkt und den anliegenden Straßen durch eine Anzahl von Gassen zugänglich ist und bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts als BegräbnispIatz diente.
Sie ist eine dreischiffige Hallenkirche mit Kapellenanbauten auf der Nord- und Südseite (die zweigeschossige Liebfrauenkapelle und eine Doppelkapelle auf der Nordseite). 1245 ist ihre erste urkundliche Erwähnung. Daraus ist zu schließen, daß sie bei der Gründung der Stadt zwischen 1230 und 1240 erbaut ist. Ob die Kirche sofort im jetzigen Umfang und Aussehen errichtet ist, wird bezweifelt. Jedoch zum Beweis des Gegenteils fehlt es an urkundlichem und bildlichem Material. Von 1264 ab werden vielfach Ablassbriefe für den Kirchenbau erlassen. Der große Brand von 1380 hat Kirche und Stadt in gleicher Weise betroffen. Der älteste Bauteil ist der Granitunterbau des Turmhauses. Der Chor wurde 1380 errichtet, während das Langhaus erst nach 1460 seine endgültige Gestalt erhielt. Von den Türmen war nur der südliche ausgebaut, an Stelle des nördlichen erhob sich ein einfacher Giebel.
Die Erneuerung der Kirche vom Jahre 1878, die nicht allgemeinen Anklang fand, hat den charakteristischen Turmbau beseitigt und zwei gleiche Türme errichtet.

 

Text & Bild von www.chronik-berlin.de

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Listinus Toplisten  

 

 

 

 

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