Schloss Tegel

 

Schloss Tegel ist bekannt als das einstige Wohnhaus von Wilhelm von Humboldt. Man nimmt an, dass es wie das Jagdschloss Grunewald Casper Theis Mittes des 16. Jahrhundert für den Kurfürsten Joachim II. erbaut worden ist. Mitte des 18 Jahrhunderts kam es in  der Familie von Humboldt. Dazu gehörten: der Vater Alexander , ein erfolgreicher Landwirt, seine Frau Elisabeth geb. v. Colomb aus einer Hugenottenfamilie, seit 1767 der Sohn Wilhelm und 2 Jahre später der Sohn Alexander . Beider Brüder bekamen eine besonders gute Ausbildung bei ihrem Hauslehrer Kunth. Alexander wurde Forscher unbekannter Erdteile und Wilhelm  wurde ein großer Sprachforscher und gelehrter Freund Schillers und Goethes. Er hat als Preußischer Gesandter lange mit seiner Familie in Rom gelebt und die Universität “ Unter den Linden” gegründet. Wilhelm von Humboldt als ältester Sohn erbte das Schloss Tegel. 1822-1824 ließ er das Haus von seinem Freund, dem Architekten Friedricher Schinkel so umbauen, dass die Kunstwerke, die er von Rom mitgebracht hatte, besonders passend darin aufstellt werden konnten.
Es war und ist der Stil des Klassizissmus. Aus dieser Zeit stammt auch der Park mit vielen alten Bäumen und einer langen Lindenallee, an deren Ende sich eine Grabstätte befindet. Hier sind auch Wilhelm, Alexander und Ihre Nachkommen beerdigt worden

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