Rezepte
Natürlich braucht auch ein Ritter oder Handelsreisender der weilen mal eine Mahlzeit. Doch was so einfach klingt ist mit unserem heutigen Rezepten nicht zu erledigen. Denn man muss auf so manches verzichten, Pfeffer & Zucker wahren sehr teuer und Kartoffel noch gar nicht bekannt wahren. So ist vieles was wir heute für alltäglich und gar unverzichtbar halten, damals ein Luxusartikel aus dem Orient gewesen. Manche der Gewürze von damals kennen viele heute bestenfalls noch als Tee oder Gartenpflanze, würden aber wohl nie auf die Idee kommen, damit ihre Mahlzeiten zu würzen.
Aber dennoch hat das Mittelalter einiges an Rezepten zu bieten. Hier nun einmal eine Auflistung einiger Rezepte die wir selbst, “ unter Einsatz unseres Lebens”, schon erprobt haben.
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Ambrosia vom Huhn Huhn mal etwas anders, aber dennoch so lecker das selbst die Götter es mögen.
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Bohnen mit Rahmsoße .Hier auch mal wieder ein köstliches vegetarisches Rezept oder aber auch als Beilage geeignet
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Weisskohl mit Speck Nicht unbedingt jedermanns Geschmack, aber dennoch auch auf einem Markt noch zubereitbar
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Iberische Pastete Eine Fleischpastete die es in der Tat in sich hat. Für Liebhaber der deftigen Hausmannskost stellt sie allererste Wahl da.
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Weinkuchen Ein Kuchen aus vergangenen Tagen, der wohl auch noch heute dem ein oder anderem Schmecken dürfte.
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Met Fast jede Mahlzeit wird durch den selbstgebrauten Met erst vollkommen.
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Salbeiwein Einfache Variante den Wein zu “veredeln”.
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Essgewohnheiten im Mittelalter
Fasten
Doch auch bei den Reichen speiste man nicht jeden Tag so üppig, die Völlerei hatte durch die Einhaltungspflicht der Fastentage, zum Beispiel 40 Tage Fastenzeit vor Ostern, an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt, und diversen anderen religiösen Feiertagen, ein Ende. Verboten waren in dieser Zeit der Genuss von Fleisch, Milch, Eiern, Käse und Quark. Ebenfalls galten die Fastengebote an Freitagen und Samstagen, so das man rund 130 Tage kein Fleisch verzehrte. An solchen Tagen gab es ein reichhaltiges Angebot an Fischspeisen.
Konservierung
So versuchte man eine Versorgung mit Lebensmitteln zu erzielen wenn es eine Missernte gab, doch auch diese Methoden konnten die Nahrung nicht lange genug essbar halten.
- Fleisch: Pökel oder Räuchern
- Kraut: versuchte man durch Einsäuern zu konservieren,
- Obst: wurde gedörrt.
- Kabeljau: ausnehmen, in Streifen schneiden und in der Sonne trocknen
- Heringe: in eine Salzlauge legen und anschließend mehrere Tage über ein Feuer hängen. So blieben die Fische über Monate haltbar
Trunk
Getrunken wurde überwiegend Wein, Bier und Met. Der Wein wurde zur damaligen Zeit mit Kräutern und Gewürzen versetzt.
bäuerliche Ernährung
Bei den Bauern waren die Nahrungsmittel fast immer gleich, als Grundnahrungsmittel zählten Brot, Brei und Hülsenfrüchte. Nahrungsmittel wie die Kartoffel, Tomaten und Mais waren noch nicht bekannt, diese kamen erst später aus der neuen Welt nach Europa.
Fleisch & Fisch
Schweinefleisch blieb auf wenige festliche Anlässe begrenzt. In Nordeuropa zählten der Kabeljau und Hering zu den beliebtesten Speisefischen
Brei & Brot
Brot wurde meist aus Roggenmehl, später auch aus Weizenmehl gemacht. Für die verschiedenen Breiarten verwendete man Gerste und Hafer.
Gemüse
Die im Mittelalter verwandten heimischen Sorten waren unter anderem Lauch, Rettich, Möhren, Zwiebeln, Kürbisse und Gurken , vor allem aber Rüben und Kohl, die als typische Bauernspeisen galten.
Gewürze
Gewürzt wurde mit einheimischen Kräutern wie Petersilie, Minze, Dill, Kümmel und Schalotten. Auch versuchte man durch diverse Kräuter den üblen Geruch von nicht mehr frischen Speisen zu überdecken.
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